Eigenheim / Haushalt
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Eigenheimversicherung Schwere Schäden am Haus durch Naturgefahren (z.B. Feuer, Sturm oder Schneedruck) schlagen meist unvorhergesehen aber heftig zu und machen das Haus oft unbewohnbar. Die Bezahlung des Schadens aus eigener Tasche könnte zum finanziellen Ruin führen. Deshalb ist jedem Hausbesitzer der Abschluss einer schützenden Eigenheimversicherung empfohlen. Wer ist versichert? Der Versicherungsnehmer ist zumeist der Eigentümer des Gebäudes. Bei einem Eigentümerwechsel geht die Gebäudeversicherung automatisch auf den Käufer über, kann von diesem aber innerhalb eines Monats gekündigt und neu abgeschlossen werden. Name und Kontaktdaten des Käufers müssen der Versicherung jedenfalls unverzüglich gemeldet werden. Was ist versichert? Eine Eigenheimversicherung (auch „Gebäudeversicherung“ genannt) ist ähnlich der Haushaltversicherung eine „Bündelversicherung“, das heißt sie inkludiert die Abdeckung gegen ein Bündel von Gefahren, wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Haftpflicht. Versichert sind alle Gebäude und Nebengebäude, wie Garagen, Schuppen, Abstellräume auf dem in der Polizze bezeichneten Grundstück, wenn sie im Antrag angeführt und zur Versicherung beantragt wurden. Versicherte Gefahren: Feuer  Versichert sind Schäden durch Brand, Blitzschlag (wenn der Blitz direkt in das Haus einschlägt), Explosion, Absturz von Flugzeugen, Folgeschäden durch Löschen, Niederreißen und Ausräumen und Abhandenkommen. Weitere Zusatzdeckungen – wie zum Beispiel Deckung von indirektem Blitzschlag – können individuell abgeschlossen werden. Sturm Versichert sind Schäden durch Sturm (Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 60 km/h) und Folgeschäden durch umstürzende Bäume, Maste usw., Schäden durch Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag, Erdrutsch und Schäden als unvermeidliche Folge und durch Abhandenkommen bei einem dieser Schadenereignisse. Gegen Sondervereinbarungen können auch weitere Schäden - wie zum Beispiel Schäden durch Hochwasser oder Muren - mitversichert werden. Leitungswasser  Versichert sind Schäden durch Wasser, das aus wasserführenden Anlagen sowie aus angeschlossenen Maschinen oder Einrichtungen austritt. Ebenfalls versichert sind Bruch- und Frostschäden an Rohrleitungen, Frostschäden an angeschlossenen Einrichtungen und Auftaukosten. Weitere Zusatzdeckungen können in Absprache mit Ihrer Versicherung vorgenommen werden. Versicherungsleistung Die Versicherungssumme richtet sich nach dem Wert des versicherten Gebäudes. Ist die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt, liegt Unterversicherung  vor, und der Schaden kann nur anteilig ersetzt werden. Wenn nicht etwas anderes beantragt wurde, ist die Eigenheimversicherung mit der so genannten „Wertanpassungsklausel“ ausgestattet. In diesem Fall werden die Versicherungssummen jährlich den Schwankungen des Baukostenindexes angepasst. Im Regelfall ist das Gebäude zum Neubauwert versichert. Im Schadenfall werden daher die ortsüblichen Kosten eines Neubaues ersetzt und bei Teilschäden die vollen Reparaturkosten. Daran ist allerdings die Voraussetzung gebunden, dass der Wiederaufbau innerhalb der in den Versicherungsbedingungen genannten Frist erfolgt. Anzeigepflicht Nicht nur ein Käufer des Hauses, auch alle Neu- und Umbauten bzw. Gefahrenerhöhungen müssen der Versicherung gemeldet werden, damit der Versicherungsschutz angepasst werden kann. Nebenleistungen Versichert sind auch Kosten, die aufgewendet werden müssen, um einen Schaden möglichst gering zu halten (Schadenminderungskosten) sowie Aufräumungs-, Abbruch-, Entsorgungs- und Feuerlöschkosten bis zu dem in der Polizze angegebenen Prozentsatz der Gebäude-Versicherungssumme. Privathaftpflichtversicherung Die Privathaftpflichtversicherung  ist als Teil des „Bündels“ in der Eigenheimversicherung inkludiert und erstreckt sich auf Schadenersatzverpflichtungen, die einen als Haus- und Grundbesitzer treffen können.
Haushaltversicherung Um Ihren Hausrat und Ihre Wertgegenstände gegen Schäden und Verlust zu schützen, ist der Abschluss einer Haushaltversicherung zu empfehlen. Oft wird der tatsächliche Wert der Sachen erst bei Eintritt eines Schadens sichtbar. Die Versicherungssumme sollte daher dem Wohnungsinhalt entsprechen, damit eine Unterversicherung vermieden wird. Die Haushaltversicherung schützt aber nicht nur Ihr Vermögen, sondern inkludiert auch die Privathaftpflichtversicherung. Gefahren Die Haushaltversicherung deckt Schäden durch Feuer, Sturm, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Glasbruch. Zusätzlich werden auch unvermeidliche Folgeschäden auf Grund eines oben genannten Schadenfalls von Ihrer Versicherung übernommen, wie zum Beispiel die Kosten einer notwendigen Schlossänderung nach einem Einbruchdiebstahl. Schäden, die leicht vermeidbar oder nicht kalkulierbar sind, sind nicht abgedeckt. Dazu zählen zum Beispiel Sengschäden durch Zigaretten, grob fahrlässig herbeigeführte Schäden, Schäden durch Erdbeben oder Schäden durch einfachen Diebstahl etwa Taschendiebstahl) etc. Eine genaue Auflistung stellt Ihnen Ihre Versicherung gerne zur Verfügung. Gültigkeit des Versicherungsschutzes Der Versicherungsschutz gilt für sämtliche zum Haushalt gehörende Gegenstände. Dazu zählen zum Beispiel Möbel, Kleidung, Sportgeräte, technische Geräte wie Fernseher oder Fotoausrüstung, Verfliesungen, Tapeten, Haushaltsmaschinen etc. Für Bargeld, Wertpapiere, Schmuck etc. gibt es Sonderbestimmungen. Bei einem Einbruchdiebstahl sind die Entschädigungsgrenzen nach der Aufbewahrungsart gestaffelt. Je besser die Wertgegenstände gesichert sind, desto höher sind diese Entschädigungsgrenzen. Lassen Sie sich darüber ausführlich von Ihrer Versicherung informieren. Tipp: Für eine rasche Abwicklung im Schadenfall fotografieren Sie wertvolle Einzelstücke und heben die jeweiligen Rechnungen auf. Was versteht man unter Einbruchdiebstahl, einfachen Diebstahl und Beraubung? Einbruchdiebstahl liegt dann vor wenn ein Täter in die Versicherungsräumlichkeiten durch Eindrücken oder Aufbrechen von Türen, Fenstern oder anderen Gebäudeteilen einbricht unter Überwindung erschwerender Hindernisse durch Öffnungen, die nicht zum Eintritt bestimmt sind, einsteigt einschleicht und aus den versperrten Versicherungsräumlichkeiten Sachen wegbringt durch Öffnen von Schlössern mittels Werkzeugen oder falscher Schlüssel eindringt mit richtigen Schlüsseln eindringt, die er durch Einbruchdiebstahl in andere Räumlichkeiten als die Versicherungsräumlichkeiten oder unter Anwendung oder Androhung tätlicher Gewalt gegen Personen an sich gebracht hat. Es handelt sich um einfachen Diebstahl, wenn ein Täter ungehindert bzw. ohne Gewaltanwendung in eine Wohnung gelangt und Wertsachen entwendet. Beraubung liegt vor, wenn Sachen unter Anwendung oder Androhung tätlicher Gewalt gegen den Versicherungsnehmer, die mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen oder andere Personen, die berechtigt in den Versicherungsräumlichkeiten anwesend sind, weggenommen werden oder deren Herausgabe erzwungen wird. Kündigung Die Laufzeit einer Haushaltversicherung beträgt zehn Jahre. Dadurch kann ein spezieller Prämienrabatt gewährt werden und Sie verlieren nicht den Versicherungsschutz, wenn Sie aufs Verlängern vergessen. Wenn Sie die Versicherung kündigen möchten, müssen Sie Ihren Vertrag drei Monate vor Vertragsende schriftlich kündigen. Sonst verlängert sich die Laufzeit automatisch um ein weiteres Jahr. Bei einem Wohnungswechsel besteht die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung. Dazu müssen Sie vor dem Umzug schriftlich kündigen, ab Umzugsbeginn erlischt dann der Versicherungsschutz. Unterversicherung  Der Wert des gesamten Hausrats wird oft unterschätzt und die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt. Im Schadenfall ist man dann unterversichert. Die Versicherung übernimmt den Schaden nicht zur Gänze, sondern nur anteilig. Die Eigenleistungen des Versicherten können dann entsprechend steigen. Ein Beispiel: Der Gesamtwert des Wohnungsinhalts beträgt am Schadentag € 50.000, die vereinbarte Versicherungssumme nur € 25.000. Bei einem Brand entsteht ein Schaden von € 30.000. In diesem Fall wird nur die Hälfte des Schadens, nämlich € 15.000, bezahlt, denn es war ja auch nur die Hälfte des Werts versichert. Versicherungssumme Die Haushaltversicherung ist meistens eine Neuwertversicherung. Das heißt, Ihre Versicherung finanziert Ihnen den Neuerwerb des beschädigten Hausrats. Für diese Wiederbeschaffung müssen Sie kein Geld zuschießen. Der Wert der beschädigten Gegenstände muss aber mindestens 40% des Wiederbeschaffungswerts betragen. Ansonsten ersetzt Ihnen Ihre Versicherung den Zeitwert. Dieser ist vom Zustand, Alter und Abnutzung der Sachen abhängig. Wenn nicht anders vereinbart, ist Ihre Haushaltversicherung zur Vermeidung von Unterversicherung mit einer Wertanpassungsklausel ausgestattet. Damit wird steigenden Werten Rechnung getragen. Sie haben die Möglichkeit, eine Anpassung abzulehnen. Lassen Sie sich aber über die Folgen einer Ablehnung der automatischen Anpassung genau informieren, da zwischen Versicherungsleistung und tatsächlichen Kosten große Differenzen entstehen können.
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